Die tiefgreifende Sanierung des Gebäudes eröffnete die Möglichkeit, die bestehenden Flächen neu zu denken. Die Grundrissplanung wurde deshalb auf eine flexiblere Nutzung ausgerichtet.
Das Farb- und Materialkonzept verfolgt einen bewusst warmen und wohnlichen Ansatz. Anstelle neutraler, weisser Büroflächen sorgen abgestimmte Farbtöne für mehr Tiefe, Charakter und Persönlichkeit. In Kombination mit ausgewählten Materialien entsteht eine angenehme und wohnliche Atmosphäre, in der sich Mitarbeitende und Besucher gleichermassen wohlfühlen.


In einer modernen Arbeitsumgebung spielt neben der visuellen Gestaltung auch die akustische Qualität eine zentrale Rolle. Gerade in offenen und flexibel nutzbaren Büroflächen ist eine gute Raumakustik entscheidend für Konzentration, Kommunikation und Wohlbefinden.
Die Akustikplanung wurde deshalb von Beginn an in das Gestaltungskonzept integriert. Akustisch wirksame Elemente unterstützen die Zonierung der Räume und verbessern gleichzeitig die Aufenthaltsqualität.



Die Möblierung wurde auf die räumliche Organisation und die unterschiedlichen Arbeitsformen abgestimmt. Arbeitsplätze, Besprechungsbereiche und Zonen für Austausch und Aufenthalt bilden ein ausgewogenes Gesamtbild.
Dabei ging es nicht nur um die Auswahl einzelner Möbel, sondern um ein stimmiges Zusammenspiel von Raum, Material, Farbe, Akustik und Funktion. So entstand eine Arbeitswelt, die den Charakter des Gebäudes respektiert und gleichzeitig den heutigen Anforderungen der Surseer Woche entspricht.

Die umfassende Erneuerung der Unterstadt 22 macht aus dem ehemaligen Bankgebäude einen modernen Arbeits- und Lebensort. Die Surseer Woche erhält damit ein Arbeitsumfeld, das ihre regionale Verbundenheit mit einer zukunftsorientierten Arbeitsweise verbindet. Die Wiederinbetriebnahme der Geschäfts- und Wohnräume erfolgte im Sommer 2026.